Schreibwettbewerb November Finalisten Liane Schiwy

Und nun sind wir schon bei der vorletzten Geschichte aus dem November angelangt. Nummer 4, die es ins Finale geschafft hat.


Eine magische Begegnung

Kunigunde ärgerte sich. Nicht nur über ihren blöden, veralteten Namen, den sie nicht ausstehen konnte, sondern auch über den Müll neben ihrer Lieblingsparkbank am Ufer der Fulda. Da hing sogar ein Abwurfbehälter nur ein paar Schritte entfernt, aber irgendwie waren die Spaziergänger zu faul oder zu doof, diesen für die Entsorgung ihrer sonntäglichen Picknickrückstände zu nutzen. Jeden Montag im Sommer bot sich ihr dieser Anblick. Pfui Teufel!

Sie streifte die mitgebrachten Gummihandschuhe über und begann wenigstens grob die Sitzgelegenheit zu säubern. Eine Pizzaschachtel, mehrere Papiertaschentücher und ein Rosenstrauß, der keine Köpfe mehr hatte wanderten in den Abfall. Gerade ergriff sie sich eine leere Colaflasche, als sie einen Zettel in dessen Inneren entdeckte.

Sieht aus wie eine Flaschenpost, die nicht abgeschickt wurde, dachte Kuni bei sich und öffnete den Drehverschluss. Sie versuchte den Zettel heraus zu schütteln, was aber misslang, da das Blatt sich ausgebreitet hatte. Als nächstes versuchte sie mit ihrem Zeigefinger den Zettel ergreifen zu können. Einige Minuten probierte sie es, gab dann aber entnervt auf. Sie konnte zwar erkennen, dass auf der Innenseite etwas stand, aber es half nichts. Sie setzte sich auf ihre Bank, mit der Flasche in der Hand und überlegte. Sie entschied, diese mit nach Hause zu nehmen, um an den Inhalt zu gelangen.

Von: Kuni@beratungsagentur-online.de

An: LuBirke@birke.net

23.08.2016 um 21.47 Uhr

Lieber Lutz,

wir kennen uns zwar nicht, aber ich habe ihre Mitteilung in der Colaflasche gefunden und gelesen. Ihre Zeilen haben mich zu tiefst berührt. Noch jetzt, wo ich diese Email tippe, laufen mir die Tränen die Wangen herunter. Noch nie habe ich einen liebevolleren Text lesen dürfen. Wie sehr müssen sie diese Frau lieben?

Ich wünschte, mir hätte ein Mann je so eine Liebeserklärung gemacht. Romantisch, aber nicht kitschig. Einfühlsam, zärtlich. Worte, wie aus samtweicher Watte. Eine Umarmung durch wohlüberlegte Zeilen, die sich wie ein Mantel um die Seele legen.

Hoffentlich weiß die Dame ihr Wesen zu schätzen.

Schimpfen sie ruhig mit mir. Ich habe das Briefgeheimnis verletzt. Ich habe den Zettel aus der Flasche gefischt und nun schreibe ich ihnen auch noch. Ich schwanke, ob ich die Zeilen abschicken oder doch besser löschen soll, aber andererseits haben sie ihren Vornamen und diese Mailadresse angegeben und ich kann nicht anders, als ihnen meine Hochachtung entgegen zu bringen.

Ach gäbe es doch nur mehr empathischen Menschen/Männer wie sie! Die Welt könnte so voller bunter Farben sein.

Es grüßt sie unbekannterweise

Kuni

„Jetzt mach schon hin! Wo bleibst du? Meinst du, der ICE wartet extra auf dich? Wir haben noch genau 4 Minuten, bis unser Bus abfährt und 12 Minuten, dann ist der Zug weg und ich möchte das überteuerte Ticket nicht in die Tonne kloppen. Los jetzt!“, feuerte Sabine ihr Freundin an, die bereits zum wiederholten Male auf der Toilette war. Konfirmandenblase, ging es ihr durch den Kopf. Immer, wenn Kuni aufgeregt war, musste sie aufs Klo.

Im Eiltempo stürzte Kunigunde aus dem Badezimmer, griff im Vorbeigehen ihren kleinen Trolley, die Jacke und ihre Handtasche, während Sabine direkt hinter ihr die Haustür zuschlug und absperrte. Im Laufschritt rannten sie zur Bushaltestelle, wo soeben der Bus der Linie 12 eintraf. Sie sprangen herein, setzten sich und schnauften erst mal tief durch. Nach nur vier Minuten Fahrt hatten sie den Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe erreicht, eilten zum Gleis 3, wo der ICE 630 nach Bremen wartete.

„ Wagen 37, Plätze 91 und 92 sind unsere. Das muss irgendwo da vorne sein“, sagte Kuni und wies unbestimmt in diese Richtung. Doch zu ihrer Überraschung war ein Sitzplatz durch einen trendigen, jungen Herrn belegt. „Entschuldigung. Sie sitzen auf unserem Platz.“ „Oh, das tut mir leid meine Damen. Selbstverständlich räume ich das Feld“, sprach er, ergriff sein Laptop und seinen Aktenkoffer und wechselte auf die andere Seite, wo noch ein Gangplatz frei war.

„Endlich Urlaub! Hurra! Komm, darauf stoßen wir an“, rief Sabine gut gelaunt und entnahm ihrer überdimensional großen Handtasche, in der man auch problemlos eine komplette Minibar hätte schmuggeln können, eine gut gekühlte Flasche Hugo und zwei Gläser. Die zwei Freundinnen kicherten und erzählten sich die wildesten Geschichten, die teilweise überspitzt oder auch frei erfunden waren.

Der adrette Herr begann nach einer Weile die Stirne zu kräuseln. Dann steckte er sich die Kopfhörer seines Handys in die Ohren, offensichtlich wollte er seine Ruhe haben, doch wenn Mädels einen Ausflug machen – und seien sie auch nur zu zweit – dann geht es selten still zu.

Etwa zwanzig Minuten später zog er die Stöpsel heraus und wandte sich an das Damengespann: „Ich möchte nicht unhöflich sein, aber darf ich sie darauf hinweisen, dass sie sich im Ruheabteil befinden? Ich würde mich gerne auf meine Arbeit konzentrieren können, aber das ist bei ihrem Geschnatter leider nicht möglich. Es würde mir nichts ausmachen, ihren fantastischen Geschichten zu lauschen, wenn nicht ausgerechnet heute Abend 18 Uhr meine Deadline ablaufen würde. Wenn ich bis dahin nicht fertig bin, dann muss ich demnächst unter einer Brücke kampieren.“

„Ruheabteil? Was ist das denn? Davon habe ich ja noch nie gehört. Du etwa, Kuni?“ Kunigunde wusste zwar, dass es diese Abteile gibt, hatte aber beim Buchen der Zugverbindung nicht darauf geachtet. Die beiden baten um Verzeihung und setzen ihre angeregte Unterhaltung im Flüsterton fort.

Pling! Ein glockiger Signalton des Mobiltelefons schreckte Kunigunde aus ihrer Unterhaltung. Eine Email. Sicher wieder nur Werbung, dachte sie sich. Lohnt nicht die gleich zu lesen. Kurz hinter Hannover ging Sabine auf Toilette und weil sie immer sehr lange dafür brauchte, lenkte Kunigunde sich ab. Sie öffnete ihren Emailaccount und staunte.

Von: LuBirke@birke.net

An: Kuni@beratungsagentur-online.de

25.08.2016 um 13.52 Uhr

Liebe Kuni,

ich bin keineswegs sauer, dass sie meine Flaschenpost geöffnet und gelesen haben, beschert sie mir doch nun das Vergnügen, eine Email einer mir unbekannten Dame zu erhalten.

Ich freue mich, dass meine Zeilen sie so sehr bewegt haben, denn um ehrlich zu sein, zweifele ich bisweilen an mir und meinen schriftstellerischen Fähigkeiten. Dabei sollte ich das besser nicht tun, denn wenn man nebenberuflich als Autor tätig ist, wäre es gut, an den Erfolg seiner Werke zu glauben.

Die Zeilen, die sie in ihren Händen hielten waren jedoch ein vergeblicher Versuch eine – mit Abstand betrachtet – qualvolle, selbstzerstörerische Beziehung schön zu reden. Ich habe die Frau geliebt. Sehr. Zu sehr. Und dennoch verließ sie mich und es fielen böse Worte und harsche Kritik. Ich war verletzt und in mir selbst gefangen. Ich wollte sie zurück. Ich wollte nicht hören, was sie mir bei ihrem Weggang sagte. Obwohl ich ihr heute in einigen Punkten absolut zustimmen muss. Ich selbst war das Problem. Nicht sie. Nicht unsere Beziehung.

Man kann keinen Menschen lieben, wenn man sich selbst nicht liebt und ernst nimmt. Ich bin durch eine harte Schule gegangen, viele Stolpersteine lagen im Weg, denen ich versuchte auszuweichen. Letztlich habe ich erkannt, dass selten der gerade Pfad auf die Bergspitze führt.

Ich wurde zum ruhelosen Wanderer und bis auf wenige Ausnahmen habe ich mein Leben gedreht. Meine Passion zum Schreiben blieb mir erhalten, aber einen derartigen Brief schrieb ich nie wieder.

Liebe Kuni, bitte machen sie mir die Freude und behalten sie ihn. Ich bin mir sicher, dass er bei ihnen gut aufgehoben ist.

Beste Grüße

Lutz

Als Sabine zurück kam, fand sie eine in sich gekehrte, schweigsame Freundin vor. Waren das Tränen im Augenwinkel? „Kuni? Alles in Ordnung?“ „Ja. Nein. Doch. Also, ich habe da eben eine Nachricht erhalten. Ich muss das sacken lassen“, meinte sie und wischte sich verstohlen mit der Hand über die Augen.

Am Nachmittag kamen die zwei Frauen in ihrer Pension an. Sie bezogen ihr liebevoll eingerichtetes Zimmer, sortierten die Kleidung in den Schrank und beschlossen einen Strandspaziergang zu machen. Der Wind strich durch Sabines wilde Locken und verwuschelte sie. Kunigunde hatte es mit ihrer schicken Kurzhaarfrisur besser. Beide genossen den Blick zum Horizont, wohin sich das Meer zurück gezogen hatte. „Wie schön muss es hier sein, wenn morgen früh das Wasser bis zum Strand kommt? So, Butter bei die Fische: Was war das für eine Email vorhin, die dir Tränen in die Augen trieb? Denk ja nicht, ich hätte das nicht gesehen“, sagte Sabine. Kuni erzählte der Freundin von der Flaschenpost und das sie dem Absender eine Email geschrieben hatte. „Er hat geantwortet. Vorhin. Im Zug.“ Sie gab eine kurze Zusammenfassung des Inhalts wieder. Sabine fand das alles sehr romantisch und ermunterte Kuni, ihm zu antworten. Doch das lehnte diese ab.

Am Abend trieb der Hunger die beiden ins Fischrestaurant „Zum Meermann“. Sie suchten sich einen gemütlichen Platz am Fenster. Gut, dass sie frühzeitig unterwegs waren, denn schnell füllten sich die Plätze und ein ansteigender Lärmpegel erfüllte den Raum. Auch Kuni und Sabine waren in eine Diskussion vertieft, als sie von einer tiefen, freundlichen Stimme angesprochen wurden: „Entschuldigung, ist hier noch ein Stuhl frei?“ Sie schauten auf und da stand der attraktive Mann aus dem Zug vor ihnen. „Gerne. Allerdings, falls sie immer noch auf der Suche nach Ruhe sind, sind sie im falschen Etablissement gelandet“, meinte Kuni mit einem frechen Lächeln.

„Danke für den weisen Ratschlag, junge Frau.“ parierte er. „Meine Arbeit habe ich erledigt und schließe mich nun durchaus gerne einer gepflegten Unterhaltung an. Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Birke.“

Das Trio verstand sich auf Anhieb und sie vergaßen die Zeit. Es wurde viel gelacht und Herr Birke stellte sich als ein charmanter und weltoffener Charakter heraus. Kuni fühlte sich zu ihm hingezogen. Das war ihr noch nie passiert. Sie spürte eine spirituelle Verbindung.

Gegen Mitternacht wurden die Drei von der Kellnerin mehr oder weniger rausgeschmissen. Man verabschiedete sich.

In der Pension bescheinigten sich die Freundinnen nochmal, wie schön doch der Abend gewesen war und das ihre männliche Gesellschaft ein absoluter Gentleman war. Sabine bedauerte, dass sie sich nicht für heute ein weiteres Mal mit ihm verabredet hatten und auch den Austausch der Telefonnummern hatte man vergessen.

„Das Schicksal lässt sich nicht aufhalten oder beeinflussen“, flüsterte Kuni ihrer Freundin zu. „Du und deine Esoterikader!“, war alles was Sabine vor dem Einschlafen darauf antwortete.

Von: Kuni@beratungsagentur-online.de

An: LuBirke@birke.net

26.08.2016 um 01.47 Uhr

Hallo Lutz,

vielen Dank für ihre Antwort. Der Brief ist gut bei mir aufgehoben. Von ihm geht eine „zauberhafte Magie“ aus – anders kann ich es nicht beschreiben auch wenn das doppelt gemoppelt ist. Seit ich ihn in Händen halte, spüre ich eine Veränderung in mir, die ich weder greifen noch beschreiben kann. Ich habe das Gefühl, dass sich in absehbarer Zeit alles zum Positiven für mich wenden wird.

Kann es angehen, dass man sich einem Menschen nahe fühlt, ohne ihn zu kennen geschweige denn jemals gesehen oder gesprochen zu haben? Aber genau dies  passiert mir hier soeben. Mysteriös.

Ich habe ebenfalls schwere Jahre hinter mir, worauf ich aber nicht näher eingehen möchte. Ich möchte sie nicht mit etwas belasten, wo wir uns noch nicht einmal kennen.

Ich grüße sie von der Nordseeküste

Kuni

Sabine schlief schon. Sie mochte die Freundin wirklich gerne, aber sie wollte nicht, dass diese mitbekam, dass sie Lutz nochmals antwortete. Sabine hörte sonst gleich die Hochzeitsglocken läuten und davon war Kuni mehr als ein Jahrtausend entfernt. Seit sie ihre Tochter verloren hatte, musste sie erst mal selbst mit sich klarkommen. Ein Mann passte da nicht ins Leben, so sehr sie sich manchmal nach Zärtlichkeiten sehnte.

Pling! Kunis Herz begann zu pochen.

Von: LuBirke@birke.net

An: Kuni@beratungsagentur-online.de

26.08.2016 um 01.52 Uhr

Kuni,

woher eine „zauberhafte Magie“ kommt, ist mir schleierhaft, aber wenn es ihnen gut tut und hilft, dann war dieser Brief nicht umsonst.

Nordseegrüße zurück, dort bin ich momentan auch. Ein wenig Erholung kann nicht schaden. Aus Erfahrung empfehle ich ihnen mindestens einmal zum Sonnenaufgang auf dem Deich zu sitzen, das Salz auf den Lippen zu schmecken, den Wind in den Haaren zu spüren und das Rauschen der Wellen zu genießen. Das erdet ungemein.

Gruß Lutz

Es dauerte lange bis Kuni ihr Herzklopfen unter Kontrolle hatte und endlich einschlief. Früh am Morgen, noch vor Sonnenaufgang erwachte sie, kleidete sich und machte sich auf den Weg zum Deich, während Sabine noch leise vor sich hin schnarchte.

Kunigunde atmete die Seeluft intensiv ein. Ganz hinten am Meereshorizont erahnte man den ersten Schimmer des Tages. Sonst war es noch stockdunkel. Die Wellen schwappten an die Buhnen. Dieses Geräusch wirkte entspannend und beruhigend auf sie. Doch dann hörte sie sich nähernde Schritte und noch ehe sie richtig wusste, woher sie kamen, stieß jemand mit ihr zusammen. „Entschuldigung. Ich habe sie wegen der Dunkelheit nicht gesehen. Habe ich ihnen weh getan?“, wurde sie gefragt. „Nein, alles in Ordnung. Ich stand hier ja auch irgendwie im Weg herum“, entschuldigte sie sich nun ihrerseits.

Die Stimme. Wo hatte sie diese markante Stimme schon mal gehört?

Die Stimme. Wo hatte er diese melodische Stimme schon mal gehört? Sie klang wie warme Tautropfen.

„Wissen sie, ich befolge einen Rat, den ich gestern bekam. Der Sonnenaufgang soll an der Nordsee besonders schön sein und ich genieße den Wind, die Wellen und den Salzgeschmack“, plauderte Kuni weiter. Gleichzeitig ging ihr durch den Kopf, wieso sie mit einem Unbekannten, noch dazu im Dunkeln, dieses Gespräch führte. Angst hatte sie keine. Im Gegenteil, die Situation kam ihr vertraut und vertrauensvoll vor ohne das sie sagen konnte, woher sie die Erkenntnis nahm.

„Interessant. Darf ich die Morgendämmerung mit ihnen zusammen genießen oder störe ich? Ich liebe ebenfalls das Rauschen und die salzige, laue Luft. Witzigerweise habe ich gestern Abend genau darüber mit jemandem geschrieben“, sagte der Mann.

Der Mann breitete ein mitgebrachtes Tuch auf dem Deich aus und forderte Kuni auf, sich mit ihm hinzusetzen, was diese leicht geistesabwesend und grüblerisch tat.

Die Stimme. Die Email. Sabine. Die Flaschenpost. Magie. Mysterium. In wilder Folge gingen diese Begriffe durch ihren Kopf ohne das sie sie greifen konnte.

Zusammen schweigend genoss das Paar, das an sich gar keins war, den Himmel, der sich langsam färbte und jeder von ihnen hing seinen eignen Gedanken nach.

Zuerst wurden die Schleierwolken in einem intensives Karmesinrot angeleuchtet, dass ging in ein leuchtendes Orange über und als sie Strohgelb wurden, wendeten beide unabgesprochen ihre Blicke einander zu.

„Herr Birke! Wie nett. Ich habe die ganze Zeit überlegt, woher ich die Stimme kenne“, sagte Kuni.

„Frau Wink. Sie sind das. Wie schön. Ich möchte nicht indiskret sein und sie müssen natürlich nicht antworten, aber sie haben mich neugierig gemacht. Wer schlug ihnen den Strandspaziergang vor?“, wollte Herr Birke wissen. Kuni erzählte von der Mail und der Flaschenpost. „Ihre Mailadresse ist Kuni at beratungsagentur minus online punkt de, stimmt’s?“ Nun war es an Kuni, ihm einen erstaunten Blick zuzuwerfen.

„Woher wissen sie das? Wer sind sie? Spionieren sie mein Leben aus und wenn ja warum? Sie machen mir Angst.“

Herr Birke erklärte: „Bitte. Vor mir müssen sie keine Angst haben. Mein Vorname ist Lutz. Lutz Birke.“ Jetzt fiel es Kuni wie Schuppen von den Augen. Die ganze Zeit hatte sie die Puzzleteile in ihrem Gehirn nicht zusammen bringen können. Bis jetzt.

Deshalb hatte sie sich so vertraut und wohl gefühlt gestern im „Meermann“. Die „zauberhafte Magie“. Es gab Dinge zwischen Himmel und Erde, die man nicht erklären konnte und diese Situation gehörte auf jeden Fall dazu.

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