REZENSION Aphrodites Söhne: Unsterbliches Verlangen von Ivy Paul

»Der Gedanke an die Lebendigkeit, die sie in ihm erweckte, das Lachen, das sie in sein Dasein brachte, ließ sein Herz schneller schlagen. Wie sie roch, schmeckte und sich anfühlte, weckte sein Begehren.«

Die Bücher von Ivy Paul begleiten mich persönlich schon sehr lange, denn ich bewundere ihre Art zu schreiben und die vielen Facetten, die ihre Liebesgeschichten beinhalten. Diesmal entführt sie uns in die griechische Mythologie. Zu einer Wette zwischen der Liebesgöttin Aphrodite und dem Kriegsgott Ares. Aphrodite beharrt natürlich auf dem Standpunkt, dass jeder Mann in einer alles entscheidenden Situation immer die Liebe wählen würde. Ares hingegen ist sich sicher, dass der Krieg und die Rachegelüste letztendlich siegen werden. Der „Leidtragende“ in diesem Spiel ist Mac Alexandros, der daraufhin zur Unsterblichkeit verdammt wird. Ob dies nun Fluch oder Segen bedeutet, soll sich noch zeigen.

Mac lebt derzeit in Irland als erfolgreicher Bildhauer. Die vielen Jahrhunderte haben Spuren auf seinem Herzen und seiner Seele hinterlassen. Früher oder später müssen ihn die Menschen, die er liebgewonnen hat, verlassen. Die Ausweglosigkeit und Einsamkeit bestimmen seinen Alltag, bis zu dem Moment, als die Journalistin Lorelai in sein Leben tritt. Ein junge Deutsche, die um jeden Preis ein Interview mit dem miesepetrigen Bildhauer ergattern muss. Doch Mac ist nicht gerade begeistert von der Vorstellung, dass eine Fremde in seiner Vergangenheit herumstochert. Zu groß ist die Gefahr, dass sein Geheimnis gelüftet wird. Lorelai lässt als gute Journalistin, jedoch kein Nein gelten. Mac bekommt ihre gnadenlose Hartnäckigkeit zu spüren, die selbst so einen kühlen und abweisenden Mann wie ihn, irgendwann in die Knie zwingt.

Ivy Paul hat in diesem Buch eine wundervolle, authentische Kulisse geschaffen. Irland, mit seiner bezaubernden Landschaft, den liebenswürdigen Menschen, und ihren besonderen Gepflogenheiten. Alles wirkt bis ins kleinste Detail gut recherchiert und wird anschaulich beschrieben. Ich hatte sofort Lust, nach Irland zu reisen, um die Umgebung selbst zu erkunden. Der Schreibstil ist flüssig, locker und mitreißend. Eine Mischung aus modernen und antiken Komponenten, die für ein realistisches Leseerlebnis sorgen.

Das sinnliche Knistern zwischen Mac und Lorelai zog mich immer weiter in den Bann, die daraus resultierenden romantischen und erotischen Szenen, waren wirklich berauschend und herzerwärmend. Hinzu kommt, dass die Dialoge wahnsinnig witzig sind, nicht zuletzt wegen Lorelais Talent, in jedes Fettnäpfchen zu steigen. Der launische Künstler und die aufdringliche Journalistin. Beide verhalten sich zuerst wie Hund und Katz, doch die auflodernde Leidenschaft und tiefergehenden Emotionen drängen alle Zweifel beiseite. Diese wunderschöne Liebesgeschichte wird dann mit einem kleinen Krimi-Anteil bereichert, der enorme Spannung mit sich bringt. Plötzlich befindet sich Lorelai in größter Lebensgefahr. Dieser Moment wird zeigen, wie sehr sich Lorelai und Mac wirklich lieben. Für mich ein Finale, das ein vollkommen positives Gefühl zurücklässt.

Fazit:
Mit »Aphrodites Söhne: Unsterbliches Verlangen« hat Ivy Paul einen romantischen, humorvollen und spannenden Liebesroman geschrieben, der mich komplett begeistern konnte. Die Handlung ist sehr originell, abwechslungsreich und faszinierend. Als Protagonisten sind Lorelai und Mac absolut liebenswert und einnehmend. Ihr gemeinsames Schicksal hat mich gefangen genommen und bis zur letzten Seite nicht losgelassen. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung.


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One thought on “REZENSION Aphrodites Söhne: Unsterbliches Verlangen von Ivy Paul

  1. Hallo liebe Luna,
    vielen, vielen lieben Dank für Deine tolle und ausführliche Rezi und den liebevoll gestalteten Buchtag auf Deiner FB-Seite <3
    Ganz liebe Grüße, Ivy

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