Special: „Dark Souls: Verfallen“ von Kimmy Reeve

Hallo meine Lieben!
Heute dürfen wir Euch wieder ein Buch vorstellen. Und was für eines.

Es geht um „Dark Souls: Verfallen“ von Kimmy Reeve, und darauf freuen wir uns ganz besonders.


Klappentext:

13659100_879307825514278_2220072148828903643_nDer Kickbox-Weltmeister Logan Slater fällt seit dem Tod seiner Verlobten immer häufiger negativ in der Presse auf. Als auch noch Lügen über ihn verbreitet werden, benötigt er dringend Unterstützung. Seine Mutter leiht ihm daher eine ihrer Mitarbeiterinnen, Jordan Burrows, die sie für die Einzige hält, die ihm in dieser Angelegenheit helfen kann. Diese jedoch interessiert sich nicht für den Star des Slater-Clans, sondern will den Fall nur so schnell wie möglich hinter sich bringen, damit sie weiter ihre Flucht planen kann. Denn Jordan befindet sich privat in ihrer eigenen Hölle, der sie sich nur auf diesem Wege entziehen kann.

Unverhofft findet Logan heraus, was Jordan durchlebt, und versucht, ihr aus egoistischen Gründen zu helfen, was sie aber mit aller Macht zu vermeiden versucht. Zu allem Überfluss verliebt sie sich in Logan, obwohl sie sich immer sicher war, dazu nicht mehr fähig zu sein. Sie kann sich ihm nicht entziehen, bis das eintritt, was ihre Welt komplett zum Einstürzen bringt.

Dark Souls ist ein Zweiteiler. Die Liebesgeschichte wird mit „Dark Souls: Entfesselt“ abgeschlossen.


Leseprobe:

Ich wandte mich der Bar zu, weil ich jetzt endlich mein Bier trinken wollte, als ich hinter mir meinen Bruder scharf die Luft einziehen und meinen Vater »Da ist sie ja!« rufen hörte.
Kurz atmete ich ein und wieder aus, bevor ich mich umdrehte.
Vor mir stand ein junges Mädchen, das anscheinend in ihrem Leben noch nie gelacht hatte. Ihre Augen hatten eine Farbe, die ich nicht ganz zuordnen konnte, das Kinn war etwas zu spitz – für meine Begriffe – und ihr Kleidungsstil … nun, er entsprach definitiv keiner jungen Frau. Sie trug einen dunkelgrauen Hosenanzug mit weißer Bluse, die bis zum Anschlag zugeknöpft war. Das Einzige, was einigermaßen weiblich aussah, waren ihre hohen Schuhe. In ihren Händen hielt sie irgendwelche Akten, die sie mit ihren kleinen Fingern fast zerdrückte. Dabei erkannte ich, dass sie mittellange, schwarz lackierte Fingernägel hatte. Die dunkelbraunen Haare waren zu einem eher unordentlichen Dutt geknotet worden, was nicht zu dieser Feierlichkeit passte. Ihr Oberkörper wirkte schmal, aber ihre Hüften waren ziemlich ausladend, was wohl auch auf ihren Hintern zutraf, welchen ich noch nicht sehen konnte. Wobei ich auch nicht sonderlich erpicht darauf war. Mit meinen eins siebenundachtzig überragte ich sie um mehr als eine Kopflänge. Für eine Frau war sie nicht klein, aber auch nicht sonderlich groß. In ihrem Gesicht bewegte sich rein gar nichts, ihr Blick war kühl, was zu dieser gesamten Gestalt vor mir passte.
Das konnte mein Vater unmöglich ernst meinen. Sie würde uns niemals repräsentieren, sondern zum Gespött der Gesellschaft machen. Die Leute würden uns mit dieser Person niemals ernst nehmen.
Verdammt.
Schockiert sah ich meinen Vater an, der die Augen verengte und meinem Blick standhielt. Er wusste genau, was ich dachte, und empfand meine Starre wahrscheinlich als unhöflich. Aber ich konnte mich tatsächlich nicht rühren.
Erneut sah ich diese – nun ja, keine Ahnung, wie ich sie nennen sollte, vielleicht einfach Roboter? – Frau an, die mich mit hochgezogener Augenbraue betrachtete, als wollte sie mir sagen, was sie von mir hielt. Genauso ging es mir allerdings auch, denn ich wäre am liebsten schreiend davongelaufen. Doch ihr Blick brachte mich im Nu auf die Palme, und als wäre das noch nicht genug, hob sie herausfordernd ihr Kinn. Normalerweise gab es nur wenig, das mich so auf tausend bringen konnte. So kannte ich das gar nicht von mir. Deshalb verengte auch ich meine Lider. Sie sollte ja vorsichtig sein, mit wem sie sich hier anlegte.
Oberste Priorität war es, mit meinem Bruder zu sprechen. Ihr Kleiderstil musste sich auf jeden Fall ändern. Vielleicht sollte ich diesbezüglich eine Unterredung mit meiner Mom führen. So, wie sie vor mir stand, würde ich sie nirgendwo mit hinnehmen und schon gar nicht der Öffentlichkeit vorstellen.
Devon war der Erste, der zu sich kam und ihr die Hand entgegenstreckte. »Hi«, murmelte er, als der Roboter seine Geste erwiderte. »Ich bin Devon Slater. Der Mann neben mir, der anscheinend seine Stimme verloren hat, ist mein Bruder Logan. Ich freue mich, Sie kennenzulernen, und heiße Sie im Team willkommen.«
»Das tun Sie nicht«, holte das Weib mich endlich aus meiner Starre. »Aber es war trotz allem höflich, es zu sagen. Da wir uns jetzt so nett kennengelernt haben, werde ich morgen bei dem Meeting anwesend sein. Bis dahin habe ich die Gegendarstellung bezüglich Tonya Simpson aufgestellt, sodass wir diese durchsprechen können, damit die Geschichte aus der Welt geschafft wird. Guten Abend, meine Herren.«


Leserstimmen zu „Dark Souls: Verfallen“

Das Buch ist eine wundervolle Liebesgeschichte, gepaart mit viel Drama und Tragik. Der Schreibstil von Kimmy Reeve ist packend und so bildlich, dass die Emotionen erstklassig transportiert werden und man durchgehend mitfiebert.

Diese Story ist so emtional und tiefgründig, es geht wirklich unter die Haut. Kimmy hat ein Meisterwerk erschaffen, das an Dramatik kaum zu überbieten ist. Der flüssige und bewegende Schreibstil lässt einen eintauchen in das Leid zweier Menschen, die versuchen, sich gegenseitig zu heilen


Gewinnspiel:
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