Schreibwettbewerb Februar 2017 Finalisten Dark Raven

Herzlichen Dank allen Beteiligten am Schreibwettbewerb im Monat Februar. Ab heute starten wir jeden Tag mit einer Story und am Freitag gibt es die Gewinnergeschichte zusammen mit der Autorengeschichte von Helen.
Wenn es Eure Story dieses Mal nicht in die engere Auswahl geschafft hat, lasst Euch nicht entmutigen. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal. Noch haben wir ein paar Monate vor uns.

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Und nun zur ersten Geschichte.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen.

Euer Lounge Team.


Was für ein Traum

Mal wieder hatte ich gähnende Langweile. „Nichts los“, entfuhr es mir, als ich mich von meiner Freundin entfernte, mit der ich mich zuvor für ein paar Stunden zum Abhängen getroffen hatte. Lust, schon nach Hause zu fahren, hatte ich auch keine. Schließlich war es noch früh am Abend. Also schnappte ich mir mein Fahrrad und fuhr einfach so in Richtung Strand, der ja nicht weit entfernt war. Und wenn man mal einfach so für sich sein wollte, ohne gleich vom halben Ort genervt zu werden, war dies für mich gerade die einzig richtige Option. Dort angekommen, sah ich schon von Weitem etwas eigenartig aus dem Wasser ragen. Beim näheren Betrachten sah ich auf den ersten Blick eine zappelnde Person, die wohl Hilfe brauchte. Keine Menschenseele war mehr hier unterwegs, war es an mir, zu helfen. „Warum nur erwischt sowas immer nur mich“, dachte ich. Doch dann lief alles wie in einem Film ab. Ich ließ mein Fahrrad in den Sand fallen, entledigte mich noch meiner Schuhe, krempelte die Hosenbeine hoch und rannte wie von einer Tarantel gestochen ins Wasser, bis zu der Stelle, an der ich glaubte die Person gesehen zu haben. Inzwischen war ich mir da aber nicht mehr so sicher. Weit und breit war niemand zu erblicken. „Auch das noch“, murmelte ich mir selbst zu…muss wohl doch eine Spiegelung auf demWasser gewesen sein.“ „Was für einen Quatsch erzählst du denn da“, hörte ich mein Unterbewusstsein gehörig mit mir schimpfen. Ich rieb mir die Augen und schaute noch einmal in die Richtung. Da hörte ich ein Plätschern ganz in meiner Nähe, das immer eindringlicher zu hören war. „Doch keine Einbildung“, schrie es in meinem Kopf, was sich echt heftig anfühlte. Vergleichbar war das Geräusch mit einem Wasserfall, der nur wenige Meter entfernt war. Irgendwas war hier sehr mysteriös, ging hier nicht mit rechten Dingen zu. Ich bekam ein furchtbar beklemmendes Gefühl, was sich vom Kopf über die Magengrube bis zu meinen Fußspitzen ausbreitete. „Was war denn das“, hörte ich schon wieder meine innere Stimme. Wollte mich hier jemand vorführen oder warum war ich jetzt mit meinen Klamotten im Wasser und niemand war mehr zu sehen? Auf einmal spürte ich ein Ziehen und merkte, wie sogleich meine Füßen umklammert wurden. Leicht panisch versuchte ich mich aus der Lage zu befreien. So sehr ich es auch versuchte, es gelang mir einfach nicht. Und ich wurde stattdessen von etwas mit in die Tiefe gerissen, hatte keine Ahnung, was es denn war. Ich spürte nur den Sog nach unten und erlebte alles irgendwie in einem Augenblick, was mein Gehirn gar nicht so schnell erfassen konnte. Dieses Gefühl, was da in mir hochkam, war einfach nicht zu beschreiben. Auf der einen Seite euphorisch, dann wieder panisch, bis hin zu großer Faszination. „Was für ein Schwachsinn“, schrie es in mir. „Es muss wohl wahr sein, dass vor dem Ende allen Lebens ein solcher Film läuft.“ Ich beschloss, mich nun meinem Schicksal zu ergeben, versuchte die Augen zu schließen und ließ mich einfach weitertreiben. Doch aus irgendeinem Grund wollten sie sich nicht willentlich schließen lassen, war also gezwungen, mir das Elend auch noch anzuschauen, was mich erwarten würde. Plötzlich erschienen mit eigenartige Bilder. „Das kann doch nicht wahr sein“, schoss es wie ein Blitz durch mein Gehirn „Du bist doch schon…“, weiter kam ich gar nicht. Schon schob sich mir der nächste wahnwitzige Gedanke empor. „Na klasse, beim Ersaufen auch noch durchdrehen“. „Was passierte denn hier mit mir?“ Ich sah jede Menge Fische, die in den unterschiedlichsten Farben schillerten, an mir vorbeiziehen. Direkt seitlich von mir war ein riesengroßen Krake, dessen Tentakel allein schon so lang waren, wie die von mehreren Männerarmen hintereinander gelegt. „Wo war ich denn hier bloß?“ Ich kam mir wirklich vor wie in einem Märchen, als ich nun auch noch ein paar Wassernixen schwimmen sah, die mich neugierig beäugten. „Neptuns Reich“, breitete sich ein Gedanke in meinem Hirn immer weiter aus. „Doch wie war das möglich, müsste ich nicht eigentlich schon tot und bereits Futter für die verschiedensten Lebewesen sein?“ „Wow, was für ein überdimensionales Aquarium, in dem ich eine der Hauptrollen spielte, wenn auch ein wenig ungewollt.“ „Träume ich oder was passiert hier. Kann mich bitte mal jemand zwicken?“ Keiner da, musste ich es auch noch selber tun.“Au“, ich bin also doch noch am Leben.“ Und schon wieder zogen ein paar Fischschwärme an mir vorüber. Ich entdeckte auch ein paar Clownfische. Augenblicklich fiel mir eine Szene aus „Findet Nemo“ ein, bei der ich immer wieder so lachen mussten, genauso wie meine Freundin. Da kamen auch noch ein paar Krabben. Was waren die groß, hier unten. Kämpfen wollte ich mit denen auch nicht unbedingt. Da würde ich doch sicher den kürzeren ziehen Denn es war ja ihr Element, in dem sie sich zu bewegen wussten. Ich aber hatte weder Schwimmflossen noch meine Badesachen an, „Als wenn es noch jemanden interessiert, was du anhast“, Was für ein saublöder Gedanke, auf den ich gerade kam. Da hinten sah ich auch schon die nächsten Kandidaten, die mich hier auf meine Unterwasserreise begleiteten. Eine hässliche Moräne, mit eisigem finsteren Blick schlängelte sich gerade bedrohlich in meine Richtung, so als wolle sie mir sagen, dass dies hier Revier sei. „Ja ja schon verstanden. Nichts wie weg hier.“ Ein paar kleine Amöben schwammen zuhauf vor meiner Nase herum, kitzelten mich überall. „Verdammt, was ist das denn für ein…“, weiter kam ich nicht. Schneller als erwartet sah ich in zwei hypnotisierende Augen, die auf einem überdimensionalen Kopf waren, dessen Körper eine Länge von geschätzt mehr als zehn Metern hatte. „Ich war nicht wirklich gut im Schätzen.“ Was ja hier nun auch irgendwie sinnlos war. Das Ding war riesengroß, grau und schob sich gemächlich immer weiter in meine Richtung. So schnell war ich nicht, wurde aber von wem auch immer an die Seite gedrückt. „Gerade noch mal gut gegangen.“ Oder steuerte ich vielleicht schon wieder auf die nächste Katastrophe zu. Vor mir befand sich ein Turm, der dem eines Leuchtturms an Land durchaus ähneln konnte. Doch wieso war der hier unter Wasser und wer wohnte darin? „Wenn ich es nicht gleich erfahre…“, meine Neugier gewann die Oberhand und ich musste da unbedingt hin, nachsehen, wer das wohl sein Heim nannte. Doch zuvor musste ich erst noch durch einen langen dunklen Tunnel, der sehr gespenstig war. Von überall her funkelten mich elektrisierende Lichtpunkte an. Das konnten dann doch nur solche komischen Fische sein, die sich beim Anblick ihrer eigenen Gesichter wohl erschrecken würden. Solche eben, die wie Schreckgespenster umher schwammen, obwohl sie vielleicht mehr am Zittern waren als die üblichen Bewohner hier. Innerlich eben die totalen Angsthasen und nach außen hin die schrecklichsten Gestalten. „Bitte weckt mich doch endlich mal jemand aus diesem Traum auf“, rief ich nun etwas lauter. Obwohl mich sicher alle hier verstanden hatten, reagierte keiner hier auf mein Flehen. Endlich war der dunkle Tunnel hinter mir und ich drehte mich kurz um. Schon wieder dieses Blitzen von allen Seiten. Wenn ich es nicht besser wüsste, könnten jetzt hier gleich ein paar heftige Blitze am Entstehen sein. „Ja, klar im Wasser, auf dem Meeresboden. Sonst noch ein Problem?“ Toll jetzt redete ich schon die ganze Zeit mit mir selbst. Obwohl sagt man nicht immer: „Selbstgespräche bilden den Geist?“ Ganz großes Kino gerade. „Aufwachen, ich will endlich aufwachen!“ Keine Reaktion, nicht mal ein Blinzeln. Nun war ich direkt vor diesem Turm angekommen. „Jetzt bin ich schon mal da, kann ich auch rein.“ Wüste Gedanken, Szenen spielten sich in meinem Kopf ab. War das hier vielleicht das Sprungbrett für mich , um eine der begehrten Filmrollen in der nächsten Teeniesoap abzubekommen? Neugierig und trotzdem mutig, das Sprungbrett ins Rampenlicht. „Kannst du nicht auch mal Ernst bleiben“, fragte mich ein dünnes Stimmchen. Woher kam das denn so plötzlich, blickte mich scheu um, konnte niemanden entdecken. „Hier unten…“, schon wieder ein zartes Stimmchen. „Man, schau nach unten“, war nun doch ein wenig resoluter zu hören. Fühlte sich für mich eher an wie ein leichter Windhauch an einem kühlen Frühlingsmorgen. Gut, dann schau ich jetzt eben mal ein paar Etagen tiefer, was ja nicht wirklich schwierig war, ich sowieso schon am Meeresboden herumstocherte. Ich blickte in ein paar Augenpaare, vom Rest des Körpers war nicht wirklich viel zu sehen. Verstecken spielen wollte ich eigentlich nicht hier, lieber endlich in den Turm hinein, Sand wirbelte auf und zum Vorschein kam ein sich noch immer mit reichlich Staubkörnern bedecktes Etwas, was mich dreist anstierte. So klein, dann doch so frech. „Eben, Frechheit siegt.“ Soll das hier die ganze Zeit so weitergehen oder werd ich endlich mal wach? Eine Frage, die leicht zu beantworten war. Noch immer beäugten mich die kleinen Augen, huschten blitzschnell zwischen meinen Beinen herum und warteten darauf, dass ich mich wieder zu ihnen herunterbeugen würde. Und was soll ich sagen. Lagen vor mir ein paar Seegurken herum und in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft lungerte der Club der ewigen Schleicher, ein paar angebliche coole Kerle, die eine enorme Schleimspur hinter sich herzogen. Etwas weiter weg von ihnen zog eine Schule von Delphinen gerade ihre abendliche Bahnen. Sie ließen sich durch nichts und niemanden aus der Ruhe bringen. „Den ihre Ausgeglichenheit hätte ich jetzt auch ganz gerne. Obwohl, aufwachen wäre auch eine Option“ Dennoch es wollte mir einfach nicht gelingen. Schon wieder war ich gefangen, in Bildern voller wunderschöner Wesen, die ich mir nun näher betrachten wollte. Doch um in den besagten Turm zu gelangen, musste ich erst noch an jemanden vorbei. Würde man mich überhaupt vorlassen und was würde mich mich im Inneren erwarten? Rapunzel konnte es ja wohl nicht sein. „Hallo“, rief ich und wartete, dass einer der beiden Gesellen auf mich reagierte. „Dann eben nicht“, rief ich trotzig und versuchte mir nun einfach Eintritt in den Turm zu verschaffen. Antworten wollten die nicht, mich einlassen auch nicht. „Wer residiert denn hier?“ Wieder keine Antwort. Das Ganze war mir dann doch zu dumm, musste wohl jemanden fragen, der sich mit mir unterhalten würde. Doch wen sollte ich fragen? Den Club der ewigen Schleicher, ganz sicher würde ich denen keinen Besuch abstatten und die sich noch immer im Sand lümmelten Seegurken wussten eh nicht was los war. Also wen denn nun? Arielle gab es hier ja wohl auch nicht. „Hallo“, rief mich jemand und zog an meinen Fingern herum. „Hey du da, hier oben“, rief jemand, den ich bisher noch nicht gesehen hatte. Entweder werde ich hier langsam verrückt oder blind, vielleicht am Ende sogar beides. Ich versuchte abermals meine Augen zu schließen, was wieder ein Schuss ins Leere war. Irgendwer wollte mich zum Zuschauen zwingen. Kein schöner Gedanke, der mir gerade engegen geklettert kam. Noch immer wusste ich nicht, wer da an meinen Fingern gezogen hatte? „Echt jetzt wollte ich jemanden retten und nun muss ich selber gerettet werden, falls ich nicht schon längst in den Fängen von irgendwelchen geheimnisvollen Wesen bin. Eine bleierne Müdigkeit erfasste meinen Körper. „so fühlt es sich wohl an, wenn man nichts mehr entgegensetzen kann, um an die Oberfläche zu gelangen.“ Doch so leicht wollte ich nicht aufgeben, war dennoch fasziniert von dieser Unterwasserwelt und musste mich noch zu den schleimigen Gesellen begeben, die mich noch immer von allen Seiten musterten. Der Eine trug ein recht großes Haus auf seinem Rücken, blinzelten mit seinen auf den Fühlern befindlichen Augen und begann mich anzulabern. „Hey Senorita, hast dich wohl irgendwie…“, dann unterbrach ihn der Nächste, der noch ein wenig größer war und alle Mitglieder dieses Clubs überragte. „Senorita,…“ „Träume ich oder warum quatscht der mich hier gerade auf Spanisch an? Sehe ich vielleicht aus wie so eine dünnstelzige Carmen, die immer um ihren extrem zackigen Tanzpartner herumscharwänzelte?“ Inzwischen hatte sich noch ein weiterer aus dem Club der ewigen Schleicher zu uns hinzugesellt. Langsam wusste ich nicht mehr, was ich mit denen anfangen sollten. Was waren die gerade ich penetrant drauf und zogen dann auch noch diese eklige Schleimspur hinter sich her. „Kann mir mal jemand sagen, wer dort in diesem Turm wohnt?“, wollte ich nun etwas genervter klingend von ihnen wissen. Betretene Stille. „Hallo, ich warte…“, wollte schon weiter reden. Da kam doch von weiter hinten eine kleine Senorita daher und flüsterte. „Da wohnt eine dicke Muschel mit ihren vielen Kindern und dem ganzen Gefolge. Ungläubig schaute ich in ihre Richtung, konnte kaum glauben, was ich soeben hier erfahren hatte. „Träume ich oder was passiert hier gerade mit mir?“ „Hast du es noch immer nicht kapiert, du kommst hier nicht mehr raus“, durfte ich mir nun auch noch von zwei dicken Fischen anhören, die gerade total gelangweilt ihre Bahnen zogen. „Das werden wir ja noch sehen“, rief ich bockig und wollte eigentlich nun eilends in Richtung Turm verschwinden. Doch erst mal musste ich mich bedanken, was ich auch tat und strich der kleinen Senorita über ihre dickes eierschalenfarbiges Haus, was sie wie alle anderen immer bei sich trug. „Adios“ und schon machte ich nun zum wiederholten Male auf den Weg zum Turm. Vor diesem patroillierten wieder zwei Wachen, die aber inzwischen gewechselt haben mussten. Irgendwie waren die nämlich ein wenig kleiner als beiden, die ich zuvor aufgesucht hatte. „Darf ich jetzt bitte endlich mal aufwachen“, schrie etwas in mir und ein Gefühl von Wut kroch ganz schnell nach oben. Wieder nichts. Endlich vor diesem Turm angelangt, grüßte ich nun höflich und wartete ab, was denn passieren würde. Der eine Kerl so breit wie hoch räusperte sich kurz, schaute mich an und fragte mich doch nun wirklich, was ich hier wolle. „Na immer noch den Besitzer dieses wundervollen Turms meine Aufwartung machen.“ Irgendwer aus dem Inneren des Turmes hatte das ganze Spektakel beobachtet, denn nun endlich wurde die Tür geöffnet. Man führte mich die gefühlten einhundert Stufen nach oben. Ich musste nun auf die Ankunft von jemand anderen warten, den ich nicht kannte. Keine Ahnung, warum ich wissen wollte, wer hier drin wohnte. Noch immer konnte ich es nicht glauben, was ich dan zu sehen bekam. Tausende von Miesmuscheln lagen auf dem Boden verteilt. Anstelle eines normalen Fußbodens stand ich in sandigen Untergrund und überall lagen die kleinen Kerle herum. „Ein Aquarium im Meer“, schoss es mir blitzartig durch meinen Kopf und ich versuchte mir so viel wie möglich von diesem wunderschönen Bild, was sich mir gerade bot, in meinem Kopf abzuspeichern. „Abspeichern, für was denn eigentlich noch“, brummte es. Ich blickte nach vor und herein kam eine Senfte, die von vier Walrössern getragen wurde, vorn zwei Träger und hinten genau die gleiche Anzahl. Diese Senfte konnte man nicht einblicken, da die Vorhänge zugezogen waren, damit wohl kein Neugieriger einfach so hineinblicken konnte. Plötzlich hielten die Träger an, setzten die Senfte ab und halfen der besagten Person aus dieser wieder hinaus. Eine riesengroße Muschel wurde nach vorn auf ein Podest getragen und nun blitzartig geöffnet. Und was sahen nun meine müden Augen? In dieser Muschel saß eine kleine Wassernixe, die vor sich eine regenbogenfarbene Perle hielt. Ich war geblendet von so viel Schönheit, dass ich mich noch nicht einmal vorgestellt hatte. „Wo sind nur deine Manieren“, schimpfte es in mir drin. „Die hab ich wohl beim Untergluckern verloren“, zischte ich zurück, was für Außenstehende nicht zu hören war. Ich verbeugte mich artig und rief ihr zu, dass mein Name Mary sei und wartete darauf, dass sie nun auch endlich ihren Namen preisgeben würde. Da stellte sich einer der Träger direkt vor mich und flüstert mir zu: „Dies ist Prinzessin Loreley, die dich einfach nur kennenlernen wollte, weil sie immer so allein hier unten ist.“ Bevor ich überhaupt noch etwas erwidern konnte, spürte ich das Ziehen an meinen Haaren und ein schriller Ton klang in mein Ohr. „Mary, was ist mit dir?“, rief es. Nun zog jemand an meinen Füßen und schrie nur noch lauter. Ich blinzelte vorsichtig, blickte in die Augen meiner Mutter, die sichtlich froh war, mich endlich wach bekommen zu haben. „Du hast nur geträumt.“ Sie presste meinen Körper an ihre Brust und ein leichtes Seufzen entglitt meinem Mund. „Was für ein Traum…“ ~Dark Raven

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