Rezension Love me like you hate me von Cassidy Davis

Cover
Das Cover ist wirklich cool und stylish. Mir gefällt super, dass das Bild der Protas nicht zu viel verrät und man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Das Cover ist farblich schlicht gehalten, und wirkt dadurch sehr niveauvoll. Auch der Buchtitel wurde wunderbar in Szene gesetzt. Ein rundum gelungenes Buchcover!

Prota
Annabelle ist New Yorkerin und liebt ihre Heimatstadt, als sie ihren Job verliert, lässt sie ihr altes Leben zurück und fliegt nach Glasgow, um ihre beste Freundin Jess bei ihrer ungeplanten Schwangerschaft zu unterstützen. Belle ist deine taffe Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht. Trotzdem hat sie auch ihre unsicheren Momente, die sie nur zu gerne überspielt.

Sam lebt in Glasgow und ist Besitzer der coolsten Bar überhaupt. Er ist der Bruder von Jess und hat immer einen frechen Spruch auf den Lippen. Er ist sexy, charmant und absolut liebenswert. Als Annabelle und Sam sich zum ersten Mal begegnen kommt es zu einem Missverständnis, und beide entwickeln eine richtige Hassliebe.

Schreibe & Inhalt
Der moderne und lockere Schreibstil hat mich sofort gefesselt. Cassidy Davis ist dafür bekannt, alles genauestens zu recherchieren und der Leser hat somit ein detailliertes Bild von Orten und Gepflogenheiten vor Augen. Besonders hervorheben muss man auch die witzigen und spritzigen Dialoge, die mich köstlich unterhalten haben. Sämtliche Charaktere sind authentisch und „zum Anfassen“ beschrieben, dass sie einem gleich an Herz wachsen.

Als Belle gezwungenermaßen mit Sam zusammenleben muss, droht ihre lockere Bekanntschaft langsam ernst zu werden. Sam lädt sie plötzlich auf ein Date ein. Grund genug für Belle, endlich die Reißleine zu ziehen und schnellstens bei Sam auszuziehen. Ein neuer Job bringt erstmal Ablenkung, aber so ganz bekommt sie Sam nicht aus ihrem Kopf und aus ihrem Herzen.

Spannungsbogen
Das ganze hin und her zwischen Sam und Belle ist unglaublich spannend. Einmal hassen sie sich, dann lieben sie sich, oder vielleicht dann doch nicht 😉 Es ist zum Haare raufen und die Neugierde wie es am Ende ausgeht, könnte nicht größer sein.

Taschentuchfaktor
Taschentücher braucht man nicht wirklich. Es gibt aber einige emotionale Momente, bei denen man schön mitleiden kann. Ohne diese Momente, wäre es kein Buch von Cassidy Davis.

Erotikfaktor
Oh ja, heiße Erotikszenen gibt es zwischen Belle und Sam. Vor allem als sich beide regelmäßig im Flur von Sam’s Wohnung über den Weg laufen, und dann erstmal stürmisch übereinander herfallen. Megascharf, kann ich da nur sagen 😉

Minisnippet
Ich hasse es, dass es morgens im Bad immer nach ihm riecht. Wenn Sam mitten in der Nacht nach Hause kommt, duscht er, bevor er ins Bett geht. Bis ich aufstehe, hängt sein Duft in der Luft und erinnert mich an den Sex mit ihm.

Dabei habe ich keinen Sex mit ihm.

Es ist …

Ich löse den Blickkontakt mit meinem Spiegelbild und greife stattdessen nach der Bürste neben dem Waschbecken, um mir die Haare zu kämmen.

Sam verkörpert all das, was ich hasse. Er ist ein arroganter Mistkerl, dem das Glück in den Schoß fällt, und der dementsprechend durch die Weltgeschichte stolziert. Zu viel Selbstbewusstsein, zu viel gutes Aussehen, zu viel Charme! Einfach von allem zu viel!

Ich bin keine fünf Minuten wach und schon bin ich wieder wütend, weil ich zu lange über Sam nachgedacht habe. Wenn ich nicht mit ihm zusammenwohnen würde, wäre alles viel leichter. Wir würden uns kaum noch sehen und ich käme nicht in Versuchung, ihm im Flur ständig über den Weg zu laufen. Um …

Ja, okay, um Sex zu haben, verdammt!

Ich habe Sex mit Sam O’Cain!

 

Fazit:
Eine spannende, emotionale und witzige Lovestory. Ich habe mich in die Protagonisten und in die Stadt Glasgow verliebt.  Ich hoffe, wir bekommen eine Fortsetzung, mit dem ein oder anderen Nebencharakteren. Für „Love me like you hate me“ vergebe ich verdiente 5 Sterne!

5star


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