Schreibwettbewerb August Finalisten Sylvie B. Stroud

Die zweite Geschichte, die ins Finale des Schreibwettbewerbs gekommen ist


Lifeguard’s Kiss

Sylvie B. Stroud

 

Kapitel 1

Blake Trenton konnte es kaum glauben. Schon wieder hatte ihn sein bester Freund Peter dazu überredet, für ihn den Wochenenddienst zu übernehmen. Normalerweise machte ihm das nichts aus. Er war es ja gewohnt, seinem Kumpel aus der Patsche zu helfen. Aber ausgerechnet dieses Wochenende. Er hatte eigentlich andere Pläne. Aber was tut man nicht alles für einen Freund.

Gott sei Dank war der Strand von Santa Monica noch relativ leer. Morgens um 6.00 Uhr waren samstags wenige unterwegs, nur die üblichen Jogger und Surfer oder Spaziergänger, die ihre Hunde Gassi führten. Alles war noch überschaubar. Blake wusste aber, dass sich das in einigen Stunden ändern würde. Bald würde sich der Strand füllen. Dann kamen sie alle. Sonnenanbeter und Wasserratten.

Er wusste auch, dass dann seine volle Konzentration als Rettungsschwimmer gefordert war. Ein Augenblick der Unachtsamkeit konnte schlimme Folgen haben, ja es könnte um Leben und Tod gehen. Darum hasste er auch die Flirtversuche und Anbaggerei. Bei seinen früheren Einsätzen verging kein Tag, an dem er nicht einer Strandschönheit im knappen Badeanzug den Körper mit Sonnenöl einreiben sollte.

Dies war sicher auch ein Grund dafür, dass er den regulären Rettungsschwimmer-Dienst an den Nagel gehängt hatte. Mit 32 Jahren im besten Alter, schlank, groß, Muskeln an den richtigen Stellen, dunkles schulterlanges Haar, grüne Augen, zog er die Blicke der Frauen auf sich, dass war ihm bewusst. Er war kein Kostverächter, aber er hatte seine Prinzipien: Trenne Privates und Geschäftliches.

Sicher hatte er feste Beziehungen und war verliebt. Aber irgendetwas fehlte immer, er wusste nur nicht was. Im Moment hatte er auf alle Fälle kein Bedürfnis, sich langfristig zu binden. Er genoss das Singleleben. Er war jung, erfolgreich und vermögend, was will man(n) mehr.

Kapitel 2

Danica Miles liebte den Strand in den frühen Morgenstunden. Sie genoss die Ruhe und die Weite. Leider kam sie selten dazu, in ihrer wenigen Freizeit nach Santa Monica zu fahren. Viel zu sehr war sie im Restaurant L‘Anglais, wohlgemerkt ein Hotspot der Reichen und Berühmten von Los Angeles, eingespannt. Sie musste sehen, dass sie ihren Kopf wieder freibekam. Am Wochenende war im Restaurant immer viel Betrieb. Sie konnte es sich nicht leisten, auch noch ihren Job zu verlieren.

Es reichte schon, dass ihre Beziehung in die Brüche gegangen war. Nie hätte sie geglaubt, dass nach vier Jahren plötzlich alles vorbei war. Sie und Jet hatten große Pläne: Haus, Heiraten, Kinder. Nur die Reihenfolge und der Zeitpunkt waren ungewiss. Jet wollte erst als Softwareentwickler durchstarten, genug Geld verdienen. Er sah sich immer in der klassischen Männerrolle, wollte der Versorger der Familie sein. Danica hatte keine Probleme damit, dass Jet erst eine Basis schaffen wollte. Sie verstand nicht wirklich, warum er das eine vom anderen abhängig machte. Ihre Beziehung lief doch nicht schlecht. Sicher, nach einiger Zeit stellt sich eben Routine ein, aber das war bei allen Paaren so. Es gibt doch auch Wichtigeres als heiße leidenschaftliche Nächte. Gegenseitige Achtung und Vertrauen zum Beispiel. Vertrauen, ja. Nun das hatte sie jetzt verloren, zumindest das Vertrauen in Jet. Sie durfte gar nicht daran denken, nicht an den Anblick, der sich ihr gestern bot.

Eigentlich wollte sie den Abend mit ihrer Freundin Chelsea verbringen. Sie hatten den Mädelsabend schon lange geplant. Wollten sich ein paar schnulzige Filme angucken. Vielleicht eine Pizza bestellen. Einfach eben zusammen Abhängen. Doch alles kam anders.

Leider meinte der Nachbar von Chelsea, dass er auf dem Balkon seiner Wohnung einen Grillabend feiern möchte. Er hatte aber nicht damit gerechnet, dass er bei diesem Grillversuch gleich einen Feuerwehreinsatz auslösen würde.
Nach dieser etwas abrupten Unterbrechung und einer Evakuierung später hatten weder Chelsea noch Danica Lust auf die Fortsetzung ihres Mädelsabends. Als sich die Aufregung gelegt hatte und alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, beschlossen die Girls, dass sie ihren Abend später nachholen wollten, an „gemütlich“ oder „entspannt“ war eh nicht mehr zu denken.

Danica machte sich auf den Heimweg. Sie fühlte in sich Kribbeln und Vorfreude. Jet würde ganz schön überrascht sein. Es war ja nicht geplant, dass sie zu Hause übernachtete. Vielleicht konnten sie und Jet ja ihr Erotikleben etwas aufpeppen. So ganz spontan. Ein schönes gemeinsames Bad nehmen, ein Sektchen schlürfen. Ah, himmlisch.

Als Danica die Wohnungstür aufgeschlossen hatte, hörte sie schon in der Diele Geräusche. Es hörte sich an wie Stöhnen. Fast könnte man meinen, dass Jet sich einen Porno reinzog. Aber dazu kannte sie ihn zu gut, dass war nicht sein Ding. Ganz leise näherte sie sich der Schlafzimmertür. Ein sanfter Lichtschein schimmerte unter der Tür durch, er musste also noch wach sein. Behutsam öffnete sie die Tür – und erstarrte.

Jet war tatsächlich noch wach, um genauer zu sein, sehr wach und er war nicht allein. Nun, man würde jetzt meinen, ja na klar, das ist die typische Situation: Frau kommt unerwartet nach Hause, Mann feiert das vorübergehende Singlesein in ihrer Abwesenheit mit intimen Spielereien mit ihrer besten Freundin und wird in flagranti erwischt. Das hätte sich vielleicht Danica auch noch vorstellen können, zumindest die Sache mit einer Frau. Worauf sie nicht gefasst war, war, dass Jet sich mit einem Kerl im Bett vergnügte, und das wohl sehr lange und ausgiebig, so wie die beiden aussahen.

Schwer zu sagen, wer erschrockener war. Danica, die kreidebleich und völlig fassungslos unter der Tür stand oder Jet, der hastig aus dem Bett sprang.

Nachdem Danica sich etwas gefasst hatte überfiel sie ein Gefühl der Übelkeit. Sie musste hier raus und zwar schnell. Sie rannte zur Garderobe, griff sich ihre Handtasche und ihren Autoschlüssel, und eilte zum Parkplatz. Als sie mit quietschenden Reifen wegfuhr sah sie im Rückspiegel Jet aus dem Haus eilen, nur mit einem Handtuch um die Hüften.

Danica wusste im ersten Moment gar nicht wo sie hin sollte. Tränen liefen über ihr Gesicht. Sollte sie Chelsea anrufen? Nein, wohl eher nicht. Nach dem Grilldebakel hatte diese genug um die Ohren. So fiel ihr nur ihr Lieblingsplatz ein, der Strand von Santa Monica.

Während der Autofahrt gingen ihr so viele Gedanken durch den Kopf. War Jet schwul oder bi? Wie konnte sie das nicht bemerken? Gab es irgendwelche Anzeichen? Wenn sie so zurückdachte, war in ihrer Beziehung nie eine echte Passion oder Leidenschaft. Sicher, sie schliefen miteinander, aber meistens war das eine relativ schnelle Angelegenheit. Wenig Vorspiel, auch kein Kuscheln nach dem Sex. Meist drehte er ihr nachher den Rücken zu und schlief ein. Stress, es liegt am Stress, oder? Lag es an ihr? Fand er sie nicht mehr attraktiv? Sie hatte auch keine Vergleichsmöglichkeiten. Mit ihren 28 Jahren hatte sie wenige Liebhaber. Vor Jet gab es nur einen Mann oder sollte man sagen „Jungen“, mit dem sie ihr erstes sexuelles Erlebnis hatte. Das wiederum nicht schlecht aber auch nicht überragend war. Es gab kein Feuerwerk oder eingerollte Zehen, wie man in Romanen öfters lesen konnte.

Danica wurde plötzlich in die Wirklichkeit zurückgeholt, als sie fast bei Rot über eine Kreuzung fuhr. Genug. Sie musste aufpassen und vorsichtiger fahren. Ein Verkehrsunfall wäre jetzt noch die Krönung.

Endlich in Santa Monica angekommen, mietete sich Danica in einem Strandhotel ein. Nur eine Übernachtung. Morgen muss es weitergehen. Morgen läuft alles wieder wie gewohnt. Morgen würde sie Chelsea anrufen. Morgen würde sie einen Ausweg finden.

Kapitel 3

Nun, heute war morgen. Sie hatte sich im Hotelshop einen Badeanzug gekauft. Sie war am Strand. Doch ihre Probleme hatte sie noch nicht gelöst. Sie hatte auch den Mut noch nicht gefunden um Chelsea anzurufen. Sie würde erst mal Schwimmen gehen. Schwimmen hatte sie schon immer entspannt. Sie liebte es, im Wasser zu treiben. Sich ganz der Strömung hingeben. Sich den Weg an den Strand gegen die Wellen zu erkämpfen. Das gab ihr ein Gefühl von Überlegenheit. Überlegenheit gegen die Naturgewalten. Plötzlich ein stechender Schmerz in ihrer rechten Wade. Sie konnte ihr rechtes Bein nicht mehr bewegen. Verdammt, ein Wadenkrampf. Trotz ihrer Versuche, einen ruhigen Kopf zu bewahren, stellte sich bei Danica Panik ein. Sie konnte sich fast nicht mehr über Wasser halten. Um Hilfe zu rufen, würde nichts bringen. Das Rauschen der Brandung würde alles übertönen. Sie ruderte wild mit den Armen umher, versuchte verzweifelt, die Aufmerksamkeit eines Passanten vom Strand auf sich zu ziehen. Doch der Strand war menschenleer. Im kalten Wasser verliessen sie Ihre Kräfte. Sie konnte einfach nicht mehr. Langsam begann sie zu sinken und die Welt um sie wurde dunkel.

Blake stand an seinem Strandabschnitt im Aussichtsturm und suchte den Horizont mit einem Fernglas ab. Immer wieder kam es vor, dass Schwimmer sich zu weit hinauswagten. Dass sie einfach vergaßen, dass sie auch wieder zurückschwimmen mussten. Dann schafften sie einfach den Rückweg nicht mehr. Oft kamen hier die Rettungsschwimmer zum Einsatz. Sie holten die entkräfteten Schwimmer wohlbehalten an den Strand zurück.

Doch was war das. Da kämpfte doch jemand in den Wellen. Blake setzte zuerst einen Funkspruch ab, dass er sich im Rettungseinsatz befand und forderte sicherheitshalber einen Notarzt an. Man konnte nie wissen, warum die Person in Not geraten war, ob es Verletzungen gab, ob die Person wiederbelebt werden musste, ob die Person unterkühlt war oder ähnliches. Hier gab es viele Möglichkeiten. Rettungsschwimmer durchliefen zwar eine gute medizinische Ausbildung. Aber sicher ist sicher. Blake schnappte sich seine Rettungsboje und lief los.

Es dauerte nicht lange und er war bei verunglückten Person. Es war ein Mädchen oder eine junge Frau. Hier waren Äußerlichkeiten jetzt nicht wichtig. Wichtig war der Zustand der Frau. Sie war bewußtlos und hatte schon jede Menge Wasser geschluckt. Der Transport mit der Rettungsboje würde hier nicht funktionieren. Jetzt war der Rettungsgriff angesagt. In diesem Fall war es ganz gut, dass die junge Frau bewußtlos war. Es kam vor, dass Rettungsschwimmer durch in Panik geratene Schwimmer unter Wasser gedrückt wurden und sich selbst plötzlich in einer schwierigen Lage befanden.

Endlich hatte Blake es geschafft. Er hatte die Frau sicher an den Strand gebracht. Der Notarzt stand bereit und kümmerte sich sofort um die Rettungsmaßnahmen. Es dauerte nicht lange und die junge Frau kam zu sich. Sie schlug die Augen auf – und um Blake war es geschehen. Er blickte in die schönsten Augen, die er je gesehen hatte. Blaugrün, mandelförmig, umrahmt von dunklen langen Wimpern. Das dazugehörige Gesicht war sanft, ja fast zart. Die rotgoldene lange Lockenpracht, die dieses Gesicht umrahmte, gaben ihr ein anmutiges Aussehen.

Blake hatte sie gefunden, die Eine. Da war er sich sicher. Er fühlte so ein Ziehen in der Herzgegend. Er wollte alles über sie wissen. Doch in ihrem Zustand konnte er ja nicht über sie herfallen. Selbst wenn er sie nur ausfragen wollte. Was würde sie denken. Das wäre sicher kein guter erster Eindruck. Vielleicht könnte er ja die Heldenkarte spielen. Aber alles zu seiner Zeit. Sie wurde medizinisch versorgt. So wie es aussah, hatte sie keine bleibenden Schäden. Der Notarzt empfahl, sie zur Sicherheit ins Krankenhaus bringen zu lassen. Blake erklärte sich bereit, einen Krankenwagen zu rufen. Dazu brauchte er allerdings das Funkgerät im Aussichtsturm. Widerstrebend machte er sich auf den Weg. Als er den Funkspruch abgesetzt hatte und auch das Ende des Einsatzes an die Leitstelle durchgegeben hatte, eilte er sofort zurück zum Rettungsort. Doch außer dem Notarzt war niemand mehr da. Seine Nixe war verschwunden, sie war einfach gegangen.

Blake war so voller Zorn. Wie konnte der Notarzt sie einfach gehen lassen. Er wollte dem Kerl am liebsten an den Kragen. Doch was der Notarzt ihm erklärte war einleuchtend. Er konnte das Mädchen nicht mit Gewalt festhalten. Er rang ihr nur das Versprechen ab, falls sie sich schlechter fühlte, sofort ein Krankenhaus aufzusuchen.

Blake war am Boden zerstört. Da hatte er sie endlich gefunden, seine Seelenverwandte, sein Gegenstück. Und sie wusste es noch nicht einmal. Wie konnte er sie wieder finden. Er wusste ja nichts von ihr. Nicht ihren Namen, nicht ihre Adresse. Er konnte nur hoffen, dass das Schicksal es gut mit ihm meinte. Sicher war, es gab sie und er würde sie wieder finden.

Kapitel 4

Danica fühlte sich gut. Sie war mit sich im Reinen. Ja und auch mit Jet. Nach dem Schwimmunfall hatte sie endlich den Mut gefunden, sich ihren Problemen zu stellen. Sie wollte weiter leben und neu beginnen. So rief sie Jet an und traf sich mit ihm. Sie führten ein offenes und ehrliches Gespräch. Jet verriet ihr, dass er schon in jungen Jahren gemerkt hat, dass er sich zu Männern mehr hingezogen fühlt als zu Frauen. Doch sein strenges Elternhaus duldete diese Abnormität nicht. Er glaubte früher selbst, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Das diese sexuelle Neigung nicht normal ist. So verleugnete er sich selbst. Der junge Mann, mit dem Danica ihn erwischte, war kein Fremder für ihn. Er hatte in Teenagerzeiten schon eine Affäre mit ihm. Er brach den Kontakt aber damals ab. Er war zu feige zu der Beziehung zu stehen. Als er seinen Jugendfreund zufällig wieder traf, hat es wieder gefunkt. Er habe nicht an Konsequenzen gedacht. Aber vielleicht war es letztendlich gut, dass es so gekommen ist, wie es gekommen ist.

Danica und Jet trennten sich als Freunde. Nach so vielen gemeinsamen Jahren bleibt einfach eine tiefe Verbundenheit. Man hat viel zusammen erlebt und sicher bleiben auch Gefühle.

Sie zog aus der gemeinsamen Wohnung aus und quartierte sich erst mal bei ihrer Freundin Chelsea ein. Deren Wohnung war groß genug. Das Gästezimmer wurde bisher nur als Abstellraum genutzt. Und Chelsea war froh, Gesellschaft zu haben. So hatten sie ja jeden Abend Mädelsabend.

Nur eines konnte Danica nicht vergessen oder sollte sie sagen nur jemanden. Der junge Mann, der sie gerettet hatte, ging ihr nicht aus den Kopf. Sie war auch schon wieder an den Strand nach Santa Monica gefahren und hatte nach ihm Ausschau gehalten. Doch am Aussichtsturm der Rettungsschwimmer konnte ihr niemand etwas sagen. Anscheinend kannte ihn niemand.

Kapitel 5

In Danicas Leben trat langsam wieder Normalität ein. Die Zeit verging. Ihr Unfall lag nun einige Monate zurück. Trotz ihrer privaten Probleme blieb im Berufsleben alles beim Alten. Auch heute herrschte wieder eine gewisse Spannung im Restaurant. Das Restaurant war ausgebucht. Es wurde eine „besondere“ Gesellschaft erwartet. Heute würde ein großes Tattoo- und Piercingstudio, Trenton and Briggs, seine Betriebsfeier im Restaurant abhalten. Die Firma hatte bei den Promis in Los Angeles und Umgebung einen guten Ruf und war total in. Deren Arbeiten waren wahre Kunstwerke. Die Security war in höchster Alarmbereitschaft. Als Gäste waren natürlich auch einige Promis geladen. Und sowas sprach sich herum. Promis waren zwar kein Problem im Restaurant, doch wenn fast der ganze Laden voll mit ihnen war, war mit dem schlimmsten zu rechnen.

Danica saß im Büro und kümmerte sich um die Buchhaltung. Plötzlich flog die Bürotür auf. Ihr Chef stürzte ins Büro und fragte Danica, ob sie zufällig was vom Servieren versteht. Der Laden sei voll und eine Servicekraft sei ausgefallen. Und das ausgerechnet heute. Danica meinte, falls ihr Chef mit einem gewissen Imageverlust leben könnte, könnte sie ja einspringen. Sie würde auf alle Fälle eine kleine Einweisung bekommen, das würde kein Problem sein.

Blake saß im Restaurant L’Anglais. Schon lange hatte er hier den Termin für seine Betriebsfeier gebucht. Sein Freund Peter Briggs, mit dem er gemeinsam ein Tattoo- und Piercingstudio betrieb, hatte das Restaurant empfohlen. Das Restaurant war mittlerweile gefüllt. So wie es schien, waren alle Gäste eingetroffen.

Das L’Anglais hatte ein schönes Ambiente. Langsam lies Blake den Blick durch die Räumlichkeiten wandern. Plötzlich stockte ihm der Atem. Da war sie, seine Nixe.
Als hätte sie seinen Blick gespürt, drehte sie sich um. Ihre Blicke trafen sich. Und er wußte, er war nicht alleine, sie fühlte es auch, diese Anziehung, diese Verbundenheit. Zwei Seelen hatten sich gefunden.

 


Morgen gibt es die nächste Geschichte.

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3 thoughts on “Schreibwettbewerb August Finalisten Sylvie B. Stroud

  1. Sei nicht traurig daß du nicht gewonnen hast. Für mich bist du der Favorit. Mach weiter so und lass dich nicht unterkriegen. Ich freue mich schon auf die nächsten Geschichten von Dir. Bussi

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