Rezension Gravity: Verbotene Versuchung von Isabelle Richter

Cover
Das Cover gefällt mir bisher am besten. Es ist einfach hot, und man weiß, dass es Liam ist 😉 Es ist im Stil der Reihe gestaltet und passt somit klasse dazu. Der Mann darauf lässt einen das Wasser im Mund zusammen laufen, und daher mein klarer Favorit der Reihe….bis jetzt 😉 Mal sehen was noch kommt.

Protas
Liam Ashby ist Keyboarder der erfolgreichen Rockband „Gravity“. Der Frauenheld lässt nichts anbrennen, genießt sein Leben und die daraus resultierenden Vorteile in vollen Zügen. Als er in einer Partynacht Emilia wiederbegegnet, werden seine selbst auferlegten Vorsätze gehörig durcheinander gewirbelt.

Emilia Davenport muss ein neues Kapitel in ihrem Leben aufschlagen, denn die Vorstellungen und die Träume ihrer Zukunft sind zerplatzt wie eine Seifenblase. Bis auf wenige Habseligkeiten ist ihr nichts geblieben und so bittet sie ihre Cousins Logan und Ethan und Hilfe.

Schreibe & Inhalt
Die Autorin benötigt nicht mal 2 Kapitel, und schon ist man wieder zur Gänze mit dem „Gravity“-Virus infiziert. Der Schreibstil ist heiß, temporeich, völlig einnehmend und sämtliche Erwartungen werden ohne wenn und aber übertroffen. Ich bin begeistert, denn auch die wechselnde Sichtweise der Protas trägt dazu bei, dass die ohnehin zurzeit hohen Temperaturen noch weiter ansteigen 😉

Als sich Liam und Emilia nach langer Zeit wiedersehen, fällt das Zusammentreffen eher ungewöhnlich aus. Aber es ist der Startschuss für Etwas, dass nicht aufzuhalten ist. Während sich Liam seiner Gefühle bereits nach kurzer Zeit bewusst ist, muss Emilia sich selber, aber vor Allem ihr Herz schützen. Zu groß sind die Enttäuschungen der Vergangenheit und jemanden Vertrauen schenken fällt ihr nicht leicht. Schon gar nicht einem Mann wie Liam, dessen Verschleiß an Frauen kein Geheimnis ist. Liam gibt nicht auf, und auch Emilia arbeitet an sich. Als sie unerwartet Besuch bekommt, überschlagen sich die Ereignisse und ihr gegenseitiges Vertrauen wird erneut auf eine harte Probe gestellt.

Spannungsbogen
Spannung beschreibt nicht mal ansatzweise was da los ist. Mir fällt gerade kein Wort ein, dass dem Gefühl gerecht wird. Es ist süchtig machend. Von Anfang bis zum Schluss, und bei Teil 3 der Reihe ist es jetzt ganz extrem. Es ist wahnsinnig intensiv, aufwühlend aber vor Allem hab ich es nicht geschafft, das Buch wegzulegen. Chronischer Schlafmangel lässt grüßen.

Taschentuchfaktor
Wenn Menschen in ihrer Angst, ihren schmerzlichen Erfahrungen gefangen sind, lässt einen das als Leser nicht kalt. Besonders dann nicht, wenn es eine Autorin schafft, die Gefühle so real zu beschreiben. Zu sehen wie die Angst bei Emilia überhand nimmt, und Liam Dinge einstecken muss, die selbst einen hart gesottenen Bad Boy nicht kalt lassen, sorgt für viele Momente, in denen mir die Sicht ganz schön verschwimmt.

Erotikfaktor
Es geht kaum heißer. Die Leidenschaft zwischen Liam und Emilia ist was Besonderes, denn mit dieser Intensität an purer Erotik hab ich nicht gerechnet. Experimentierfreudiges, pures Verlangen, das sich von Kapitel zu Kapitel steigert. Irgendwann konnte selbst ich die Schmetterlinge spüren. Holy Shit…ein Höschen ist bei Weitem nicht genug, vor allem dann nicht, als Liam und Emilia ihren gemeinsamen Horizont erweitern 😉

Minisnippet
Orientierungslos schrecke ich hoch und brauche einen Moment, bis mir einfällt, wo ich bin.
Toronto. Logans Haus. Balkon.
Irgendetwas hat mich geweckt, ein lautes Lachen – oder ich mir das nur eingebildet? Gerade, als ich beschließe, dass dieses Lachen tatsächlich meinem Traum entsprungen sein muss, höre ich es wieder. Noch eine Stufe lauter, höher und damit unverkennbar weiblich. Meine Augen weiten sich, als mir klar wird, dass das Geräusch direkt aus meinem Zimmer kommt.
„Oh Süßer, das ist so heiß“, gurrt die  Unbekannte in einem derart übertriebenen Tonfall, dass ich nicht anders kann, als mit den Augen zu rollen. In welcher Welt bitte klingt so etwas in den Ohren eines Mannes sexy?
„Stillhalten, Baby“, antwortet der Angesprochene, und meine Nackenhärchen stellen sich auf, weil ich die Stimme umgehend erkenne.
Liam Ashby.
Logans bester Freund.

Fazit:
Ich bin ein bisschen überwältigt, und das aus verschiedenen Gründen. Zum Einen ist da Liam, der bei Gott nicht der ist, für den man ihn gehalten hat. Seine Wandlung ist unglaublich. Es mag kitschig klingen, aber irgendwie hab ich ihn nun als heißen Ritter in schimmernder Rüstung vor Augen, denn er ist wirklich immer da, wenn er gebraucht wird. Ich bin vollkommen Liamfiziert. Und dann Emilia. Sie ist so von der Vergangenheit geprägt, dass man den Schmerz am eigenen Leib spüren kann. Aber die beiden ergänzen sich, ergeben letztendlich eine perfekte Einheit. Die Geschichte ist nicht nur heiß, wirklich richtig heiß, sondern auch genau so süß. Wie sich das vereinbaren lässt? Keine Ahnung…lest das Buch und ihr wisst was ich meine.  Ein weiteres Highlight sind die Dialoge der Jungs, die sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit einschenken, derb und unverblümt. „Gravity“ ist eine Reihe, die sich von Buch zu Buch steigert, obwohl es schon bei Teil 1 kein Entkommen gibt und man unbarmherzig angefixt wird.
Daher gebe ich definitiv 5 Sterne und einen wirklich ernst gemeinten Rat: „Unbedingt lesen – ansonsten habt ihr was versäumt!“


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