Rezension Alles nur Familiensache?! von Franziska Erhard

Cover
Ein fröhliches Cover in Anlehnung an die Story. London mit seinem typischen Bus, der den Leser auf eine Liebes-Reise mitnimmt.

Protas
Mia, eine erfolgreiche junge Frau, aus dem Freeman Clan. Freeman steht für hübsche, intelligente, reiche Mitmenschen der Upper-Clas aus London. Vor allem im med. Bereich. So auch Mia, die als Kinderärztin im Hospital arbeitet, nachdem sie aus den USA zurückgekommen ist.

Doch leider trügt der Schein. Sie kommt sich nicht wie eine echte Freeman vor. Eher das unförmige, graue Mäuschen, was versucht, es jedem Recht zu machen. Wird sie sich fügen oder bricht sie aus dem Gefüge aus? Vor allem auch dann, wenn sie vor der gesamten Familie vorgeführt wird?

Jonah, Oberarzt am Medical, Frauenschwarm, nicht nur optisch eine Schnitte, lässt auch nichts anbrennen. Sein Ruf eilt ihm immer voraus. Jedoch ist er eine Frohnatur, sodass man, abgesehen von seinem Äußeren, auch von seinem Lächeln und seiner guten Laune angesteckt wird. Er hat es auf seine eigene Art und Weise in Mias Herz geschafft.

Ben, nicht nur ein bester Freund, sondern auch ein erfolgreicher Marketingexperte mit eigener Agentur, bezaubernden Aussehen und für sich eine eigene Art, spielt eine wichtige Rolle in Mias Leben. Auch er beansprucht einen Platz in Mias Herz.

Ob das gut gehen kann? Ob sich Mia entscheiden muss oder wird?

Schreibe & Inhalt
Auf witzige und charmante Art wird der Leser in die Story mitgenommen. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und man hat einfach das Gefühl, dabei zu sein. Die Charaktere sind sehr liebevoll beschrieben und fast jeder wächst einem ans Herz, egal wie schrullig sie teilweise auch sind.

Inhaltlich baut sich das Buch logisch gegliedert auf. Unerwartete Sprünge in der Story sind nicht vorhanden, sodass man beim Lesen einen wunderbaren Lesefluss hat.

Spannungsbogen
Es ist kein Buch, das mit Riesendrama auskommen muss und man einem großen Höhepunkt entgegen fiebert, jedoch braucht es diese Geschichte auch gar nicht. Bis zum Schluss fiebert man automatisch mit Mia mit, will dabei sein und ist doch über das Ende erfreut. Eine schön gehaltene Spannung, die den Leser gar nicht vom Buch weglassen will.

Taschentuchfaktor
Es gab schon ein paar emotionale Momente, die mich etwas traurig gestimmt haben, jedoch hatte ich nicht das Bedürfnis zum Taschentuch greifen zu müssen. 

Erotikfaktor
Die erotischen Szenen sind so wunderbar niveauvoll beschrieben, dass sie sich sehr gut ins Buch einfügen, ohne unnötig Platz weg zu nehmen.

Minisnippet
… Ich sah zu den Sternen, die nun sichtbar wurden. „Und er war charmant genug zu betonen, dass es ihm eine Freude sei, endlich mal wieder richtig was in den Händen zu haben.“ Ich verzog dabei das Gesicht. Onkel Brooks und seine Hinternattacken waren legendär und wenn er damit aufhörte, wusste man, dass man nun tatsächlich eine sogenannte „reife Frau“ war. Er hatte gewisse Ansprüche, selbst beim Grapschen. … aber noch dazu sein Kommentar wie „endlich mal kein so knochiges Gestell“ waren eine Frechheit. …

Fazit
Ein wunderbar leichter Roman, der mit viel Liebe ab der ersten Seite meine Aufmerksamkeit gepackt hat. Stellenweise etwas nachdenklich, da man durchaus einige Passagen auf sich selber reflektiert. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und gebe daher verdiente 5 von 5 Sternen.


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