Rezension Zehn Die Sklavin, Band 2 von Tomasz Bordemé

Cover
Das Cover ist, wie schon in Teil 1, geprägt durch diese sinnlichen Lippen, die definitiv zu einer Marke von Tomasz Bordemé wurden. Ihr fragt euch, ob das wirklich Sabber ist, das da aus dem Mund läuft? Definitiv…lest das Buch, dann wisst ihr auch warum 😉

Protas
Rick Rensch ist erfolgreicher Anwalt in seiner eigenen Kanzlei, die er zusammen mit seiner Frau Lena führt. Ihr Eheleben ist geprägt durch Liebe, noch immer heftiges Begehren und vor allem Vertrauen. Und genau jenes Vertrauen ist Basis dafür, dass Rick seine sexuellen Neigungen ausleben kann….ohne Lena.

Janine ist glücklich verheiratet, ist aber seit langer Zeit die Sklavin von Rick. Sie können nicht voneinander lassen, haben es mehrmals versucht, zumal zwischen ihnen nichts außer Sex funktioniert hat. Und trotzdem verbindet die beiden ein unsichtbares Band, das niemand zu trennen vermag.

Schreibe & Inhalt
Es gibt mehrere Gründe, warum ich den Schreibstil von Tomasz Bordemé so liebe! Machen wir den Anfang mit seinem genial trockenen Humor, der mich immer wieder dazu gebracht hat, lautstark zu lachen. Was mir den ein oder anderen komischen Blick meines Mannes eingebracht hat 😉
Ein weiterer Punkt ist diese detaillierte und mit Raffinesse ausgeschmückte Beschreibung seiner Wahrnehmungen. Man hat die Protagonisten so genau vor Augen. Und dann wären da noch die Beschreibung der sexuellen Handlungen, die selbst dann das Höschen feucht werden lassen, wenn Rick selber Hand anlegt. Himmel nochmal, das ist Kopfkino der Besonderen Art.

In Teil 2 muss sich Rick mit dem einen oder anderen Problem beschäftigen, die sich in seiner Dreiecks-Geschichte auftun. Aber das Besondere sind die Flashbacks in die Vergangenheit, die die Verbundenheit und Anziehung zwischen Rick und Janine aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten lassen. Janine war mir in Teil 1 immer ein Dorn im Auge, jene „Bitch“, die sich in die Beziehung von Rick und seiner Lena drängt. Genau diese Gefühle wurden in Teil 2 vom Tisch gefegt, weil diese unsichtbare Band plötzlich spürbar wird.

Spannungsbogen
„Spannung“ ist hier das falsche Wort. „Aufregend“ – das ist der richtige Ausdruck für die Beschreibung der Handlung. Von Anfang an ist man gefesselt in der Geschichte, die nach und nach dem Höhepunkt entgegenfiebert. Und so ist es auch, denn der Höhepunkt der Story ist nichts für zart besaitete Gemüter oder jene, die auf Kuschelsex stehen. Es geht knallhart zur Sache. Aber mein ganz persönliches Highlight des Buches ist das vergnügliche Abenteuer zwischen Lena und Rick im letzten Kapitel. Heißer geht es einfach nicht.

Erotikfaktor
Das Repertoire der unterschiedlichen Sexszenen ist einfach Hammer. Es ist für jeden Geschmack was dabei, egal ob BDSM der besonderen Art oder harter Sex – dominant serviert!
Ein Tipp am Rande: Seht zu, dass ihr das Buch in einem Ambiente lest, in dem ihr euch Erleichterung verschaffen könnt 😉 Es wird nötig sein, denn die abwechselnden Gefühle, die Rick durchlebt, während er seine Sklavin bespielt oder sich um seine Frau Lena „kümmert“, könnten nicht realistischer beschrieben sein.

Minisnippet
Zärtlichkeiten an der schlafenden Geliebten zu begehen, ohne sie aus dem Traumland zu holen, besteht vor allem in der Kunst, die empfindlichsten Stellen weiträumig zu vermeiden. Statt die Beine auseinander zu pressen, um meine Hand dazwischen zu zwängen, streichle ich ihren Bauch und die Schenkel. Natürlich registriere ich dabei jede Regung, jedes Seufzen, Glucksen und jeden noch so kleinen Missklang in der Melodie ihres Atems. Dann unterbreche ich meine Bemühungen sofort, gönne ihr eine Pause, und setze das zärtliche Spiel erst fort, wenn ich sicher bin, sie nicht aufzuwecken. Ein Problem wird meine zur vollen Blüte gereifte Männlichkeit. Die ist erstens eine Ablenkung und zweitens ist sie in dieser Situation einfach viel zu oft im Weg. Natürlich spürt Lena sie, auch im Halbschlaf, und sobald sie einen gewissen Zustand erreicht hat, sucht sie immer mehr den Kontakt zu meinem Lustspender. Das dauerhafte Reiben ihres Beines an mir macht es mir natürlich zunehmend schwerer, mich auf meine Aufgabe zu konzentrieren.

Fazit:
Ein absolut heißer zweiter Teil der „Zehn“-Reihe, die uns mit Sicherheit auch in Zukunft die Luft anhalten lässt.
Die Symbiose aus kurzweiligem Inhalt und wahnsinnig erotischen Szenen ist perfekt gelungen und lässt uns mit Begeisterung auf den nächsten Teil warten. Bleibt nur der Wunsch übrig, dass Tomasz Bordemé sich dafür nicht allzu lange Zeit lässt. Ich gebe absolut verdiente 5 von 5 Sternen.



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Buchtrailer:

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